In der Mitte des Kopfes wird aus einem Zopf ein Stützpunt verfertigt für die Befestigung des Gestelles. Es muß getrachtet werden, möglichst viel Haar für die Frisur zu erreichen. Nach Befestigung des Gestelles teilt man die Stirnpartie vom linken Stirnwinkel über die Stirn bis zum rechten Stirnwinkel heraus und frisiert sie glatt über das Gestell. In die beiden Stirnwinkel kommt je eine kleine, nach oben frisierte Locke. Die Seitenpartien werden papillotiert und in drei wuchtigen, 18 cm lanem Locken frisiert. Davon ist die oberste nach unter und die beiden unteren nach oben frisiert. Das Nackenhaar wird gekreutz nach oben frisiert. Der Hinterkopf wird (je nach Geschmack, vorallem soll er gefällig wirken) mit locken und einem kurzen
Haarbeutel garniert. An der rechten Seite der Frisur sind drei wuchtige Hängelocken, die leicht über die Schulter fallen. An der linken Seite befindet sich eine Wellenlocke.
Nach erfolgter Puderung wird der Kopfschmuck, bestehend aus einer 50 cm langen Blättergirlande mit vier Stück 6 cm großen Rosen, befestigt. Eine dreiteilige, 18 cm hohe, aus 5 cm breiten lila Samtbändern bestehende Masche (genannt Liebesmasche) mit zwei Schleifen, kürzere 40 cm, längere 60 cm lang, dient als Abschluß.
Aufbau der Frühlings-Frisur:
Frisurhöhe 13 cm.
Frisurbreite ca 30 cm
Locken 15 cm lang, 6 cm breit
Gestell:
Höhe 11 cm
Breite 14 cm
Höhe der Bandmasche 15,5 cm
Bandbreite 4 cm
Breite der gesamten Maschen 26 cm,
Blättergirlande mit Rosen 47 cm lang,
Größe der Rosen 6 cm
Länge der Schleifen 36 und 50 cm