Vampir

"Zur Unruhe getrieben
Von diesem Fluch
Der vor langer Weil' Gegen ihn vollbracht
Zeugt dieser jedoch nicht
Von Elend gar oder bitt'rer Not
Mit Unwesentlichkeit behaftet nur
Und so ward er zurückgelassen
In diesem Land der Ewigkeit

Damals begann es vor vielen Jahr'
Als er diesen Engel traf
Ein zauberhafter Schwarzzopf
Ein gar süßes Weibelein
Das Mädchen duftend nach Freiheit
Fein und lieblich im Bau gesprossen
Und deutlich zu ihm äugelnd
Mit ihren dunklen Perlen

Das Gebaren der Verführung
Begann sein knisterndes Spiel
Und fand mich darin auch nicht ungeschickt
So dachte ich zuerst
Doch regte sich in Bälde dieses Balgens
Ein Gedanke in meinem Kopf
Der Räuber einer Keuschheit
Der Bestäuber dieses Treibens
War nicht im Mindesmaß eines Teiles ich

Das Ende vom Lied
Endete für mich im Dreck
Wie sie ungezügelt an meinem alse riß
Und das Blut soff, dem Verdursten nah
Sie ritt mich matt bis zu dem Morgengrauen
Und packte mich danach
Noch in dem Erkennen meines Grauens
Auf ihre schmalen Schultern
Nahm mein ausgesaugtes Leben mit in ihre Welt
Als einen weiteren Schatten auf den Emporen
Der Unvergänglichkeit

Und er macht sich auf
Zwischen Dünen aus Eis
Heraus aus seinem Grab der Stille
Der Krieger aus dem alten Land
Eine Wanderschaft steht an
Der Einsamkeit allgegenwärtig
Dort am Wegesrand

Nur stets dem Strom des Blutes folgend
Immerwährend ohne Rast und Ruhe"

- Black Bird-

Ein wahres Meisterwerk. Wer mehr davon lesen möchte, der wende sich bitte an Black Bird unter:
AgoniederSeele@aol.com
Er hat einen wunderschönen Gedichtband herausgebracht!


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